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Die Zahlen aus Statistiken über Brände, die durch Kinder und Jugendliche verursacht werden, sowie die Zahl der dadurch get�teten und verletzten Personen sprechen eine deutliche Sprache. Hier ist Handlungsbedarf in Form von Erziehung und Aufkl�rung. Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Medium Feuer ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Eltern, Erziehern und Lehrern.

 

Seit seiner Gr�ndung 1988 verfolgt der Fachausschuss das Ziel, die Brandschutzerziehung und -aufkl?rung in Nordrhein-Westfalen in Bildungseinrichtungen Kindergärten, Grundschulen und weiterf?hrende Schulen nach einheitlichen Konzeptionen und Zielsetzungen zu fürdern.

 

Das Feuerschutz- und Hilfegesetz (FSHG) in seiner derzeit g�ltigen Fassung weist in � 8 den Gemeinden als Tr�ger des Feuerschutzes die Pflichtaufgabe zu, in der Brandschutzerziehung unterstützend t�tig zu werden. Die Gemeinde übertr�gt diese Aufgabe den Feuerwehren. Dadurch ergibt sich in den Feuerwehren die Notwendigkeit, geschultes Personal für die Unterst�tzung in der Brandschutzerziehung vorzuhalten. Dies sind die Berater oder Beauftragten für die Brandschutzerziehung.

 

In der Regel f�hren diese Feuerwehrmitglieder die Brandschutzerziehung nicht selber durch. Ihre Aufgabe ist es, für die Durchf�hrung der Brandschutzerziehung in den Einrichtungen zu werben, in fachlicher Hinsicht t�tig zu werden, Materialien zur Verfügung zu stellen und gegebenenfalls auch personell mitzuhelfen, wenn es z.B. um die Vorstellung der pers?nlichen Schutzausr�stung oder das Ein?ben des Notrufes geht. Die Umsetzung der Inhalte von Brandschutzerziehung obliegt dem p�dagogisch ausgebildeten Personal in den Bildungseinrichtungen, also Erzieher/innen und Lehrkräfte, die aufgrund ihrer Ausbildung als Pädagogen, insbesondere in Fragen der Didaktik und Methodik, dazu qualifiziert sind.

 

Die Pflichtaufgabe Brandschutzerziehung hat in den Feuerwehren noch keine lange Tradition, wie etwa die Brandbek�mpfung oder die technische Hilfeleistung. Der Fachausschuss f�hrt daher seit einigen Jahren landesweite Ausbildungsveranstaltungen in Form von Seminaren durch. Dort werden Feuerwehrmitglieder auf ihre Aufgabe als Berater oder Beauftragte für die Brandschutzerziehung vorbereitet. Sie erfahren dort, wie ihr Rollenverst�ndnis sein soll, welche Zielsetzungen es zu verfolgen gilt und welche unterstützenden Materialien es für die Durchf�hrung der Brandschutzerziehung und -aufkl?rung gibt. Au?erdem bieten diese Veranstaltungen eine gute Möglichkeit, Ideen und Erfahrungen aus anderen Regionen auszutauschen.

 

Von Anfang an hat der Fachausschuss den engen Kontakt mit den traditionellen Partnern der Feuerwehren, den Provinzial-Versicherungen gepflegt. Sie sind im Laufe der Zeit zu unentbehrlichen Partnern in der Sicherheitserziehung geworden. Nicht nur durch gro?z�gige Finanzmittel, sondern auch durch vielf�ltige Ideen und nicht zuletzt durch intensive personelle Unterst�tzung ist die Brandschutzerziehung und -aufkl?rung sehr stark gefürdert worden. Durch dieses zielgerichtete Zusammenwirken sind eine F�lle von Materialien entstanden und gefürdert worden, die der Brandschutzerziehung und -aufkl?rung im Lande Nordrhein-Westfalen zugute kommen. (siehe u.a. auch unter Men�punkt �Material�)