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18.5.2013 : 12:11 : +0200

Maßnahmenüberblick

DatumEinrichtung
07.05.13
58566 Kierspe
FeuerwehrFeuerwehr Kierspe
07.05.13St.Joahnnes-Kindergarten
48619 Heek
FeuerwehrFeuerwehr Heek
06.05.13Teutoburger-Wald Schule
49545 Brochterbeck
FeuerwehrFreiwillige Feuerwehr Tecklenburg Lz Brochterbeck
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Gefahren an der Einsatzstelle (AAAA-C-EEEE)

Gefahren (an) der Einsatzstelle ist der Oberbegriff der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und anderen Hilfsorganisationen für die Vielfalt schädlicher Einflüsse, die an ihren Einsatzstellen auftreten können. Um sich vor ihnen zu schützen, müssen sie diese Gefahren, ihre Auswirkungen sowie Mittel für ihre Abwehr kennen (Eigenschutz).
Je nach Literatur wird die 4A-1C-4E-Regel durch hinzufügen von

  • Absturz
  • Biologische Gefahren
  • Ertrinken/Wassergefahren

Erläuterung der einzelnen Gefahren

Atemgifte

Gifte, die durch die Atmung inkorporiert werden können. Obwohl bereits in „chemische Gefahren“ enthalten, werden Atemgifte im Merkschema nochmals aufgeführt, um ihrer Wichtigkeit (Häufigkeit des Auftretens, hohe Gefährdung, einfacher Schutz) Rechnung zu tragen. Atemgifte können neben dem Inkorporationsweg Atmung Einsatzkräfte auch anderweitig gefährden (z. B. Kontaktgifte, Ätzwirkung).

Beispiel: Toxische Brandgase (siehe Atemgift).

Angstreaktion / Panik

Instinktgesteuertes Verhalten von Menschen, Tieren und Einsatzkräften in verschiedenen Ausprägungen.

Beispiel: Sprung aus dem brennenden Haus in den noch nicht aufgebauten Sprungretter oder in die gerade im Aufbau befindliche Leiter

Ausbreitung

Sämtliche Formen der Vergrößerung einer Einsatzlage, betreffend sowohl räumliche Vergrößerung als auch Vergrößerung des Kreises der Betroffenen.

Beispiel: Übergreifen des Brandes auf ein Nebengebäude, Kontaminationsverschleppung im ABC-Einsatz.

Atomare Gefahren / ionisierende Strahlung

Schädliche Einflüsse durch ionisierende Strahlung aus radioaktiven Quellen oder technischen Einrichtungen wie Röntgengeräte oder Teilchenbeschleuniger.

Beispiel: Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Transports von radioaktiven Präparaten für die Medizin (siehe Gefahrgut).

Chemische Gefahren

Aus chemischen Eigenschaften resultierende Gefahren wie Verätzung und Vergiftung.

Beispiel: Reaktion von Haushaltsreinigern mit Bildung von Chlorgas (siehe Gefahrgut).

Erkrankung / Verletzung

Allgemein jede Form von Erkrankung, besonders traumatische Verletzungen durch Unfälle und Infektionen.

Beispiel: Einsatz in einer Klinik, Gefährdung durch eventuell infektiöses Material (siehe Gefahrgut, Erste Hilfe).

Vergessen wird oft auch die psychische Erkrankung der Einsatzkräfte. Besonders dann, wenn es tote oder verletzte Kinder zu beklagen gibt.

Explosion

Gefährdung durch Wurfstücke und Druckwelle bei verschiedenen Ereignissen.

Beispiel: Schwungradexplosion nach mechanischem Defekt, Druckbehälterzerknall nach Brandeinwirkung (siehe Gefahrgut, Sprengstoff, BLEVE, Explosionsschutz).

Einsturz

Gefährdung durch Trümmerteile, Absturz von Einsatzkräften.

Beispiel: Durch Brandeinwirkung geschwächte Baustatik führt zur Zerstörung des Gebäudes.

Elektrizität

Schädliche Einflüsse auf den menschlichen Körper durch Stromfluss, Brandgefahr.

Beispiel: Einsätze im Bereich von Oberleitungen der Bahn (siehe Elektrounfall).
Gefahren (an) der Einsatzstelle ist der Oberbegriff der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und anderen Hilfsorganisationen für die Vielfalt schädlicher Einflüsse, die an ihren Einsatzstellen auftreten können. Um sich vor ihnen zu schützen, müssen sie diese Gefahren, ihre Auswirkungen sowie Mittel für ihre Abwehr kennen (Eigenschutz).

 

 

 

 

 

Dieser Artikel wurde aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia entnommen. Der Originalartikel befindet sich hier.


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